
Erzählt wird die wahre Geschichte von Theodore “Ted” Kaczynski (Paul Bettany), der als Unabomber in die amerikanische Kriminalgeschichte eingehen sollte.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen geschildert. Ein Handlungsstrang spielt 1995 und beleucht die Untersuchungen der Unabomber Taskforce unter der Leitung von Don Ackerman (Chris Noth), Andy Genelli (Ben Weber) und Stan Cole (Jeremy Bobb), die im April 1995 zur Festnahme von Ted Kaczynski führten. Besonderes Augenmerk fällt dabei auf die Rolle des FBI Analysten Jim „Fitz“ Fitzgerald (Sam Worthington), der mit seiner Arbeit im Bereich der forensischen Linguistik maßgeblich an den Ermittlungen und der Festnahme beteiligt war. Die zweite Erzählebene beginnt im Jahr 1997, kurz vor Prozessbeginn. Das FBI bittet Fitzgerald erneut um Hilfe, um dem Unabomber vor Gericht ein Schuldeingeständnis zu entlocken.
Die Bild- und Tonqualität der Serie ist gut.
Mein Fazit: “Manhunt: Unabomber” hat mir sehr gut gefallen. Dank der klug gewählten Erzählform ist, angesichts der Tatsache, dass man den Ausgang der Geschichte kennt, ein überraschend hohes Maß an Spannung vorhanden. Das Highlight sind jedoch zweifelsfrei die Hauptdarsteller. Sam Worthington (den ich zuletzt vor einigen Jahren in “Ein riskanter Plan” und “Texas Killing Fields” gesehen habe) und Paul Bettany spielen beide ganz großartig. In einer tragenden Nebenrolle konnte mich vor allem Jeremy Bobb als grantelnder Ermittler Stan Cole überzeugen. Die gelungene Mini-Serie mag das Rad zwar nicht neu erfinden und den einen oder anderen Aspekt vielleicht zu oberflächlich behandeln, sorgt aber für kurzweilige und spannende Unterhaltung. Für Freunde von Kriminalgeschichten eine unbedingte Empfehlung.
Serie: 8/10
Bild: 7,5/10
Ton: 7/10
Reviewdatum: 12.02.2018
Streaming am: 2017/2018 via Netflix
Erscheinungsjahr: 2017
Produktionsjahr: 2017
Verleih/Vertrieb: Discovery Channel/Netflix
















