
Der Film spielt Ende der 60-iger Jahre in den USA. Mark (Mark Frechette) studiert in Los Angeles. Die Stimmung ist aufgeheizt. Vor dem Hintergrund der Bürgerrechtsbewegung kommt es nicht nur zu hitzigen Debatten, sondern auch zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Eines Tages kommt aus dem Uni-Campus zu einem Schusswechsel. Ein Schwarzer und ein Polizist sterben. Mark, der einen Revolver bei sich hat, fürchtet des Mordes verdächtigt zu werden und flieht mit einem gestohlenen Kleinflugzeug. Als dem Flugzeug der Treibstoff ausgeht, trifft er in der Wüste auf die Büroangestellte Daria (Daria Halprin), die mit ihrem Auto auf dem Weg nach Phoenix ist. Daria und Mark setzen die Reise gemeinsam fort…
Die Bildqualität der DVD ist schlecht bis mittelmäßig – ein Umstand der primär dem Alter des Films geschuldet ist. Die Farbe tendiert stark Richtung Orange/Rot. Die deutsche Mono-Tonspur ist ebenfalls unterdurchschnittlich.
Mein Fazit: “Zabriskie Point” hat mich weder inhaltlich noch technisch überzeugt. Der knapp zwei Stunden dauernde Film hat deutliche Längen und die von den Filmemachern oft gelobte Bildsprache konnte mich nicht begeistern. Das mehrheitlich laienhafte Schauspiel hat den Gesamteindruck weiter getrübt. Die schön ausgesuchten Musiktitel werden im Film leider nur angespielt und kommen durch die qualitativ minderwertige Mono-Tonspur nicht gut zur Geltung. Fans von Filmemacher Antonioni haben diesen Film bestimmt gesehen. Freunden der Ära darf das Drama zumindest ans Herz gelegt werden.
Film: 4/10
Bild: 4/10
Ton: 4,5/10
Reviewdatum: 15.09.2019
BD/DVD Erscheinungsjahr: 2008
Produktionsjahr: 1970
Studio: Warner
















