Elektronisches & die DIY-Ecke
Papa Jay’s Splendid Picks
In diesem Jahr habe ich 14 “Papa Jay’s Splendid Picks” Compilations/Playlisten zusammengestellt. Mit jeder Ausgabe widme ich mich einer Künstlerin/einem Künstler bzw. einer Band, wobei das Genre je nach Lust und Laune beliebig gewählt wird. Ich stelle meine persönlichen Favoriten zusammen und greife dabei meist auf einen Großteil des jeweiligen Katalogs zurück. Im November habe ich nach knapp einem Jahr Vorbereitungszeit die ersten Splendid Picks fertiggestellt, die sich einer ganzen Dekade meiner Lieblingsmusik widmen. In diesem Fall: die 1980-er Jahre. Die Playlisten sind online via Spotify und Qobuz abrufbar. Die nachstehenden Splendid Picks sind hinzugefügt worden:
- The Mahones
- The Auras
- 16 Horsepower
- Kingdom Of The Holy Sun
- Sleepy Sun
- The Black Delta Movement
- Greenland Whalefishers
- Acid Dad
- Assemble Head In Sunburst Sound
- Elephant Stone
- Levitation Room
- Queen 1973-1978
- Queen 1980-1995
- The 1980s
Papa Jay In The Mix
2023 war auch im elektronischen Bereich ein äußerst produktives Jahr. Die Progressive By Nature Reihe ist um zwei weitere Mixes angewachsen. Zusätzlich habe ich insgesamt fünf Ausgaben der neuen P.L.U.R.CAST_ Reihe aufgenommen und online gestellt.
Meine Top-Veröffentlichungen 2023
2023 war für mich ein musikalisch sehr intensives Jahr. Unzählige Neuentdeckungen und großartige Releases haben dieses Jahr geprägt.
Die Listen meiner persönlichen Top-Veröffentlichungen sind nach keinem Kriterium sortiert.
Berücksichtigt werden ausschließlich Alben, Compilations und EPs.
Die Liste der Konzerte ist nach Datum sortiert.
Meine Top-Veröffentlichungen 2023 – Metal
Asinhell – Impii Hora
Als ich gelesen habe, dass Mr. Volbeat Michael Poulsen mit dem Death Metal Projekt Asinhell an den Start geht war ich sehr skeptisch. Das Ergebnis mit dem Titel “Impii Hora” kann sich aber wahrlich hören lassen. Ein starkes Album mit ex-Morgoth Sänger Marc Grewe an den Vocals.
Thunder Horse – After The Fall
Nach dem starken Vorgängeralbum “Chosen One” konnten mich Thunder Horse auch mit ihrem dritten Album “After The Fall” begeistern. Schade, dass ich die Doom Metal Band aus Texas vermutlich nie live sehen werde.
Ritual King – The Infinite Mirror
Ritual King aus Manchester waren mir bis dato unbekannt. “The Infinite Mirror” ist nach dem Debut 2020 das zweite Alben der Briten. Auf den fünf langen Songs werden Rock, Doom und Stoner-Elemente gekonnt verschmolzen. Unfassbar tolles Album.
Gatekeeper – From Western Shores
Gatekeeper haben mit “Grey Maiden” im Jahr 2019 eine sehr feine EP veröffentlicht und sind danach wieder von meiner Bildfläche verschwunden. “From Western Shores” ist das zweite Album der amerikanischen Band. Äußerst gelungen und kurzweilig gibt es hier klassische nHeavy Metal/Power Metal mit Texten, die das Herz jedes Fantasy-Freundes höher schlagen lassen.
Receiver – Whispers Of Lore
Heavy Metal aus Zypern hört man definitiv nicht alle Tage. Receiver habeen mit “Whispers Of Lore” ein gelungenes Debut veröffentlicht. Klassischer Heavy Metal mit starker Stimme.
Owlbear – Chaos To The Realm
Owlbear haben mit dem Debut “Chaos To The Realm” ein sehr feines Album mit hohem Spaßfaktor veröffentlicht.
Overkill – Scorched
Overkill haben mit “Scorched” das 20. Studioalbum veröffentlicht. Die Herrschaften rund um Bobby “Blitz” Ellsworth und D.D. Verni lassen auch diesmal nichts anbrennen und liefern ein großartiges Thrash Album ab.
Dying Remains – Entombed In Putrefaction
Die EP “Entombed In Putrefaction” hat mich sofort überzeugt und gehört für mich zu den stärksten Death Metal Releases des Jahres.
Rotpit – Let There Be Rot
Rotpit liefern mit “Let There Be Rot” ein überzeugendes Debut. Man nimmt sich sympathischerweise scheinbar nicht ganz ernst und überzeugt mit dreckigem Death Metal der alten Schule.
Triumpher – Storming The Walls
Die griechische Band Triumpher vermischt auf dem Debut “Storming The Walls” Elemente des (Epic) Heavy Metal mit fetten Riffs, beeindruckenden Screams und streckenweise schwarzmetallischem Gekeife. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber am Ende doch gelungen.
Green Lung – This Heathen Land
Green Lung waren mir bis zu dieser Veröffentlichung unbekannt, sind aber offenbar seit 2018 mit konstant guten Veröffentlichungen ein fixer Stern auf dem Himmel des Doom Metal. “This Heathen Land” gefällt mir ausgezeichnet und hat mich auch motiviert, in den Katalog der Band einzutauchen.
Frozen Soul – Glacial Domination
Frozen Soul aus Texas bedienen bereits seit der ersten Veröffentlichung Fans des Old School Death Metal und liefern auch mit “Glacial Domination” wieder tödlich kalten Nachschub. Das Album ist nicht ganz auf dem Niveau des Vorgängers, hat sich den Platz in dieser Liste aber redlich verdient.
Kabbalah – Spectral Ascent (Reissue)
Von der spanischen Band Kabbalah habe ich zuvor noch nie gehört. Die Neuauflage des Debutalbums aus dem Jahr 2017 gefällt mir sehr gut und war der Auslöser sich mit dem Katalog der Band zu beschäftigen.
Meine Top-Veröffentlichungen 2023 – Non-Metal
DAIISTAR – Good Time
DAIISTAR haben mit “Good Time” ein Debutalbum veröffentlicht, das dem Namen alle Ehre macht. Vollgepackt mit Ohrwürmern und hohem Spaßfaktor. Danke DAIISTAR, danke Fuzz Club.
The Mary Wallopers – Irish Rock N Roll
Nach dem unglaublichen Debutalbum gibt es mit “Irish Rock N Roll” das Zweitwerk der Iren aus Dundalk. Traditionelle irische Musik mit Punk-Attitüde. So mögen wir das.

Hooveriii – Pointe
Bei Hooveriiis aktuellem Album ist der Funk nicht unmittelbar übergesprungen. Am Ende entpuppte sich “Pointe” aber als sehr gutes Album, bei dem es viel zu entdecken gibt.
Dead Feathers – Full Circle
“Full Circle” ist das zweite Album der Dead Feathers. Ausladender Neo-Psychedelic-Rock und die tolle Stimme von Marissa Allen machen das Album zu einem Erlebnis.
The Nude Party – Rides On
The Nude Party waren mir bis dato unbekannt. Warum ich mir das Album “Rides On” überhaupt angehört habe, kann ich eigentlich nicht mehr sagen. Tatsache ist, dass mich die großartigen Songs und das breite musikalische Spektrum der Band sofort in ihren Bann gezogen haben.
GOAT – Medicine
Mit “Medicine” liefern das Musikerkollektiv GOAT ein Album ab, das mir besonders gut gefällt.
Meine Top-Konzerte 2023
- 07.02.2023 – The Black Angels @ Arena
- 14.04.2023 – Hans Theessink Birthday Bash @ Metropol
- 08.11.2023 – Angelus Apatrida, Sacred Reich, Death Angel @ Szene



















