{"id":2815,"date":"2014-03-28T21:46:44","date_gmt":"2014-03-28T19:46:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.plur.at\/?p=2815"},"modified":"2020-06-13T19:25:04","modified_gmt":"2020-06-13T18:25:04","slug":"blow-up","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plur.at\/?p=2815","title":{"rendered":"Blow-Up (1966)"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p><img decoding=\"async\" class=\"lazyload alignleft size-thumbnail wp-image-10288\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27150%27%20height%3D%27150%27%20viewBox%3D%270%200%20150%20150%27%3E%3Crect%20width%3D%27150%27%20height%3D%27150%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.plur.at\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/nopackshot_1000x1000-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Michelangelo Antonioni f\u00fchrte 1966 bei dem Film &#8220;Blow-Up&#8221; Regie und war f\u00fcr das Drehbuch mitverantwortlich. Der Film spielt im swingenden London der 60-iger Jahre. Zentrale Figur ist der wohlhabende Fotograf Thomas (David Hemmings). Berufsbedingt ist er permanent von sch\u00f6nen Frauen umgeben, die er allerdings im Regelfall nur als Objekte der Begierde oder gar nicht wahrnimmt. Er f\u00e4hrt mit einem Rolls-Royce Cabriolet durch die Stadt und wohnt in einem mehr als gro\u00dfz\u00fcgigen Atelier. Trotzdem scheint ihm sein Leben nicht sonderlich Spa\u00df zu machen. Einen Gro\u00dfteil der Frustration l\u00e4sst er an den Frauen aus.<\/p>\n<p>Eines Tages fotografiert Thomas bei einem Spaziergang im Park ein Liebespaar. Obwohl die unbekannte Frau (Vanessa Redgrave) ihm bis nach Hause folgt und den Film abschwatzen m\u00f6chte, beginnt Thomas wider ihren Willen mit der Entwicklung. Beim Betrachten der ersten Abz\u00fcge und Vergr\u00f6\u00dferungen macht er eine furchtbare Entdeckung&#8230;<\/p>\n<p>Die Bildqualit\u00e4t der DVD ist mittelm\u00e4\u00dfig bis gut. Farben, Kontraste und Bildsch\u00e4rfe sind grunds\u00e4tzlich in Ordnung. Das Bild wirkt immer k\u00f6rnig, dar\u00fcber darf man sich aber bei einem Film, der mittlerweile bald 50 Jahre alt ist, nicht beschweren. Die deutsche Mono-Tonspur bietet gute Dialogverst\u00e4ndlichkeit, ist aber altersbedingt in allen anderen Disziplinen kein Highlight.<\/p>\n<p>Mein Fazit: &#8220;Blow-Up&#8221; ist eine Mischung aus Kunstfilm, Drama und Thriller und wurde in den sp\u00e4ten 60-igern rasch zum Kultfilm. Die Erz\u00e4hlweise ist unspektakul\u00e4r und langsam. Hauptdarsteller David Hemmings kann \u00fcberzeugen und stellt den unsympathischen Nihilisten glaubw\u00fcrdig dar. In kleinen Nebenrollen sind unter anderem Jeff Beck mit den Yardbirds, Jane Birkin und das ehemalige Model Veruschka zu sehen. Aus heutiger Sicht wirkt der Film wie eine Zeitreise in das London der 60-iger Jahre. Mods, Rags, Drogenparties, die damalige Mode, die Frisuren, die Ausdrucksweise und die Musik &#8211; das alles hat schon eine ganz eigene Atmosph\u00e4re. Die erste Stunde des Films fand ich durchaus gelungen. Die letzte halbe Stunde (und damit eigentlich der H\u00f6hepunkt des Films) konnte mich aber nicht so recht fesseln. Die beinahe schweigende Betrachtung der Fotos und der Vergr\u00f6\u00dferungen durch den Protagonisten und das eigentlich sehr unbefriedigende Ende haben mich etwas entt\u00e4uscht zur\u00fcckgelassen. Fans dieser \u00c4ra sollten sich &#8220;Blow-Up&#8221; aber nicht entgehen lassen.<\/p>\n<p><b>Film: 6\/10<br \/>\nBild: 6\/10<br \/>\nTon: 4\/10 <\/b><\/p>\n<p>Reviewdatum: 28.03.2014<br \/>\nBD\/DVD Erscheinungsjahr: 2004<br \/>\nProduktionsjahr: 1966<br \/>\nStudio: Warner<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19,20,2],"tags":[45,95],"class_list":["post-2815","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-dvd","category-filme","category-filme-serien","tag-drama","tag-thriller"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2815","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2815"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2815\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10693,"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2815\/revisions\/10693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2815"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2815"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2815"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}