{"id":2385,"date":"2014-03-03T10:23:59","date_gmt":"2014-03-03T09:23:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.plur.at\/?p=2385"},"modified":"2026-02-06T11:11:13","modified_gmt":"2026-02-06T09:11:13","slug":"fringe-grenzfaelle-des-fbi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plur.at\/?p=2385","title":{"rendered":"Fringe &#8211; Grenzf\u00e4lle des FBI (2008\u20132013)"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:0px;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p><img decoding=\"async\" class=\"lazyload alignleft size-thumbnail wp-image-10288\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%27150%27%20height%3D%27150%27%20viewBox%3D%270%200%20150%20150%27%3E%3Crect%20width%3D%27150%27%20height%3D%27150%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.plur.at\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/nopackshot_1000x1000-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>2008 startete die Fernsehserie &#8220;Fringe &#8211; Grenzf\u00e4lle des FBI&#8221;. Hinter der Serie stecken J. J. Abrams, Alex Kurtzman und Roberto Orci, die in den letzten 12 Jahren bereits bei verschiedenen Projekten f\u00fcr Film- und Fernstehen zusammengearbeitet haben.<\/p>\n<p>Die Serie erz\u00e4hlt die Geschichte der FBI Agentin Olivia Dunham, die zu Beginn der ersten Staffel der geheimen Fringe Division zugeteilt wird. Die Fringe Division, geleitet von Special Agent Phillip Broyles, untersucht seltsame Vorg\u00e4nge und Verbrechen, die als &#8220;das Schema&#8221; bezeichnet werden. Im ersten von Dunham bearbeiteten Fall ben\u00f6tigt sie die Hilfe des Wissenschaftlers Dr. Walter Bishop, der zu diesem Zeitpunkt allerdings schon 17 Jahre in einer Nervenheilanstalt verbracht hat. Gemeinsam mit dessen Sohn Peter gelingt es Dunham die Freilassung zu erwirken. Viele der F\u00e4lle haben direkt oder indirekt mit den Aktivit\u00e4ten des m\u00e4chtigen Megakonzerns &#8220;Massive Dynamic&#8221; zu tun, einer Firma die einst von Walter Bishops Freund und Kollegen Dr. William Bell gegr\u00fcndet wurde.<\/p>\n<p>Nachdem der erste Fall mehr oder weniger gel\u00f6st werden konnte, wird Olivia Dunham in die Fringe Division versetzt. Peter und Walter Bishop werden als externe Berater verpflichtet. Dem Team wird ein weiblicher Agent namens Astrid Farnsworth beigestellt.<\/p>\n<p>Bereits die erste Staffel legt ein ordentliches Tempo vor. Es gibt so gut wie keine &#8220;belanglosen&#8221; Episoden, die nicht den Haupthandlungsstrang weiterf\u00fchren w\u00fcrden. Man erf\u00e4hrt von den Beobachtern, dem Biochemiker David Robert Jones und einer Organisation namens ZFT. Im Verlauf der ersten Staffel erh\u00e4lt man bereits zahlreiche Hinweise \u00fcber Walters fr\u00fchere Forschungen und Experimente, die Cortexiphan Versuche und die Existenz eines Paralleluniversums.<\/p>\n<p>In der zweiten Staffel l\u00f6st das Team jede Menge neuer F\u00e4lle. Zum ersten Mal treten die sogenannten Gestaltwandler in Erscheinung. Man erf\u00e4hrt viel \u00fcber Peters Vergangenheit und erh\u00e4lt weitere Hinweise \u00fcber die Absichten der &#8220;anderen Seite&#8221;. Die zweite Staffel endet mit einem grandiosen Finale und einem b\u00f6sen Cliffhanger.<\/p>\n<p>Die dritte Staffel liefert dem Zuseher dankenswerterweise die ersten Antworten. Viele offene Fragen aus den ersten beiden Staffeln werden ganz oder zumindest teilweise beantwortet. Die Episoden spielen abwechselnd in den beiden Universen &#8211; gelegentlich gibt es Handlungsstr\u00e4nge, die in anderen Zeitlinien spielen. Die vollst\u00e4ndige Ausl\u00f6schung der beiden Universen wird zur gemeinsamen Bedrohung.<\/p>\n<p>Mit der vierten Staffel hatte (und habe) ich so meine Schwierigkeiten. Durch den am Ende der 3. Staffel &#8220;verschwundenen&#8221; Peter ver\u00e4ndert sich anf\u00e4nglich so gut wie alles. S\u00e4mtliche wichtigen und liebgewonnenen Charaktere benehmen sich schlagartig anders und haben &#8220;falsche&#8221; Erinnerungen. Sehr schnell hat sich bei mir das Gef\u00fchl eingestellt, ich sei meiner Serienhelden beraubt worden. Da sich die Produzenten und Autoren sehr viel Zeit f\u00fcr die pers\u00f6nlichen Dramen der Protagonisten genommen haben, erreicht die d\u00fcstere und schwerf\u00e4llige Erz\u00e4hlweise in Staffel 4 ihren H\u00f6hepunkt. Die schrittweise R\u00fcckkehr zu den mehr oder weniger gewohnten Verh\u00e4ltnissen innerhalb des Fringe Multiversums ist f\u00fcr mich nicht immer schl\u00fcssig und kam leider ein wenig sp\u00e4t. Besondere Erw\u00e4hnung verdient Episode 19, die im Jahr 2036 spielt und eine Welt zeigt, in der die Beobachter ein totalit\u00e4res Regime errichtet haben. Das Finale der vierten Staffel hat wortw\u00f6rtlich galaktische Dimensionen.<\/p>\n<p>Die f\u00fcnfte Staffel besteht aus nur 13 Episoden und kn\u00fcpft an die im Jahr 2036 spielende Episode der vierten Staffel an. Die Beobachter regieren mit eiserner Hand, Gedankenkontrolle und der F\u00e4higkeit die Zeitlinien zu sehen bzw. zu manipulieren. Eine Widerstandsgruppe unterst\u00fctzt das aus dem Quarant\u00e4ne-Bernstein befreite Fringe Team und k\u00e4mpft im Untergrund gegen die Besatzer. Walter, der seine Erinnerungen verloren hat, versucht mit Hilfe von Videoaufzeichnungen einen Plan zur Befreiung der Erde zu rekonstruieren. Die mehrheitlich spannenden Folgen sind mitunter \u00fcberraschend actiongeladen und verleihen der Serie wieder einen neuen Anstrich. Abgesehen vom gro\u00dfen Finale wird in der letzten Staffel naturgem\u00e4\u00df auch so mancher Handlungsstrang zu einem Ende gef\u00fchrt bzw. noch etliche ungekl\u00e4rte Fragen beantwortet. So erf\u00e4hrt man vieles \u00fcber den Ursprung der Beobachter, das Schicksal von September, den Verbleib von Sam Weiss und das Geheimnis des kleinen glatzk\u00f6pfigen Jungen aus Staffel 1.<\/p>\n<p>Die Bildqualit\u00e4t der gesamten Serie ist f\u00fcr eine TV Produktion als sehr gut bis gro\u00dfartig zu bezeichnen. Das Qualit\u00e4tsniveau \u00fcber die insgesamt 100 Episoden ist gleichbleibend (im positivsten aller Sinne). Mit der deutschen Tonspur verh\u00e4lt es sich leider etwas anders. Lediglich die letzte Staffel kann mit einer Dolby Digital 5.1 Tonspur aufwarten. Davor war Fringe ausschlie\u00dflich mit DD 2.0 Tonspuren ausgestattet. Unter Ber\u00fccksichtigung der verwendeten Formate mu\u00df man den Fringe Sound aber trotzdem als gelungen bezeichnen. Das Sounddesign kann sich durchaus mit so mancher Kinoproduktion messen.<\/p>\n<p>Mein Fazit: Aus Sicht eines Science-Fiction und Fantasy Fans geh\u00f6rt &#8220;Fringe&#8221; f\u00fcr mich zu den Serienhighlights des letzten Jahrzehnts. Die spannende, sich stetig weiterentwickelnde Geschichte, jede Menge interessante F\u00e4lle und Ideen, schr\u00e4ge Running-Gags und eine beeindruckende technische Umsetzung sind die wesentlichen Zutaten der erfolgreichen Serie. Besonderes Lob gilt speziell den Hauptdarstellern, die in den 100 Episoden verschiedene Varianten Ihrer Charaktere glaubw\u00fcrdig zum Leben erweckt haben. Die mit Abstand beeindruckendste Leistung des Ensembles zeigt John Noble in der Rolle des Walter Bishop, gefolgt von Anna Torv als Olivia Dunham. F\u00fcr alle Science Fiction Fans ist &#8220;Fringe&#8221; eine unbedingte Empfehlung.<\/p>\n<p><b>Serie: 8,5\/10<br \/>\nBild: 8\/10<br \/>\nTon: 7\/10 <\/b><\/p>\n<p>Reviewdatum: 01.03.2014<br \/>\nBD\/DVD Erscheinungsjahr: 2009-2013<br \/>\nProduktionsjahr: 2008\u20132013<br \/>\nStudio: Warner<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14,353,20,2,10,12],"tags":[45,71,85],"class_list":["post-2385","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-blu-ray","category-film-serien-highlights","category-filme","category-filme-serien","category-serien","category-tv","tag-drama","tag-mystery","tag-science-fiction"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2385"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2385\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10694,"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2385\/revisions\/10694"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2385"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2385"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plur.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}