• The Verve - Urban Hymns (CD)

    Nach zwei Alben, einer erzwungenen Umbenennung, einer Trennung und der darauffolgenden Wiedervereinigung veröffentlichten The Verve 1997 den Longplayer "Urban Hymns" und legten damit den Grundstein für den Höhepunkt ihrer turbulenten Karriere. Der Opener "Bitter Sweet Symphony" zählt zu den wohl bekanntesten Stücken des Albums und wurde für den Soundtrack des Films "Eiskalte Engel" verwendet. "Sonnet" ist das erste von einigen für das Album charakteristischen, hymnenhaften Lieder die den Hörer nach wenigen Takten in ihren Bann ziehen. "The Rolling People" ist ein härterer Track, der einige Jahre vor der Entstehung des Albums geschrieben wurde und eher den Klang des Albums "A Northern Soul" widerspiegelt, das bei mir nicht den bleibenden Eindruck dieser Veröffentlichung hinterlassen hat. Der deprimierende Song "The Drugs Don't Work" gehört zu den Höhepunkten des Albums und ist der einzige Nummer 1 Hit, auf den die Band zurückblicken kann. "Catching The Butterfly" entwickelt durch die hypnotischen Gitarrenklänge und Vocals eine sogartige Wirkung. Spätestens zu Beginn der zweiten Trackhälfte wünscht man sich, daß der Song niemals aufhört. "Neon Wilderness" wird vielerorts als Bindeglied zu den ersten Veröffentlichungen der Band angesehen und ist wahrlich ein pyschedelisches Stück Musik. "Space And Time" gehört zu meinen persönlichen Favoriten und besticht durch die großartige Harmonie zwischen Ashcroft's Gesang und Leadgitarrist McCabe. Nach "Weeping Willow" folgen die tollen Stücke "Lucky Man" und "One Day". Mit "This Time" überbrückt man die Zeit bis das Album bei "Velvet Morning" angekommen ist - eines der besten Lieder des Albums. Mit "Come On" findet sich am Ende des Albums nohcheinmal ein eher härteres Stück Musik - nach einer mehrminütigen Pause kann man am Ende noch das Lied "Deep Freeze" als Hidden Track entdecken. The Verve schufen mit "Urban Hymns" ein tolles, zeitloses Album, daß auch 15 Jahre später nichts an Reiz verloren hat. Leider trennte sich die Band ein Jahr nach Veröffentlichung des Albums erneut.

    Tracklist

    1. Bitter Sweet Symphony
    2. Sonnet
    3. The Rolling People
    4. The Drugs Don’t Work
    5. Catching The Butterfly
    6. Neon Wilderness
    7. Space And Time
    8. Weeping Willow
    9. Lucky Man
    10. One Day
    11. This Time
    12. Velvet Morning
    13. Come On
    14. Deep Freeze (Hidden Track)

    Bewertung: 9/10

  • Various - The Big Session - Volume 1 (CD)

    Im Frühjahr 2004 präsentierte die Oysterband gemeinsam mit etlichen Gastmusikern die Veranstaltung "The Big Session". Während des dreitägigen Festivals wurden viele der Darbietungen aufgenommen - 15 Stücke wurden kurz darauf dankenswerterweise auf CD veröffentlicht. "The Big Session" wird von den Künstlern als eine großes, abwechslungsreiches Miteinander verstanden. So kommt es zu dem großartigen Umstand, daß Mitglieder der verschiedenen Bands gemeinsam auf der Bühne stehen und musizieren. Den Anfang der CD macht das Traditional "John Barleycorn", ein Track der allen Fans der Oysterband wohl bekannt ist. Gesungen wird auf dieser Aufnahme von John Jones, Steve Knightley und June Tabor. Danach folgt ein wunderbares Stück der Handsome Family mit dem Titel "Whitehaven". John Jones und Brett Sparks verzaubern mit Gesangsharmonien und verschmelzen mit dem begleitenden Bass zu einer Einheit. Mit "Lowlands" gibt sich die wunderbare June Tabor die Ehre - die Dame ist wahrlich eine Klasse für sich. Der Track "Country Life" ist eine Eigenkomposition des Duos Show of Hands und wird gänzlich von Steve Knightley gesungen. Im Anschluß folgt der schöne, ruhige Song "Fuse" - gefolgt von den Instrumentalstücken "Ten Thousand Miles / Hungarian March". Beide Beiträge werden von Eliza Carthy gesungen bzw. an der Fiddle begleitet. Sämtliche Künstler geben danach den Canon "The New Jerusalem" zum Besten. Danach betritt die Handsome Family erneut die Bühne. Der Song "When That Helicopter Comes" bleibt dank der starken Country-Einflüsse und der markanten Vocals lange in Erinnerung. Das gilt auch für das darauffolgende Stück "The House Carpenter". Jim Moray's wunderbarer Track "The Cuckoo's Nest" hat schon beinahe einen psychedelischen Einschlag und gehört für mich zu den Höhepunkten dieser Aufnahme. Mit "We Shall Come Home" präsentiert die Oysterband einen tollen Song des Albums "Holy Bandits". Danach folgt ein ein von June Tabor und John Jones gesunger Cover des Joy Division Tracks "Love Will Tear Us Apart", der es acht Jahre später auf das gemeinsame Album "Ragged Kingdom" geschafft hat. June und John bleiben an den Mikrofonen und singen gemeinsam das traumhafte Traditional "Factory Girl", das hier sehr effektvoll von elektrischer Gitarre begleitet wird. Danach gibt es nochmal mit Eliza Carthy mit "Country Life (I Like to Rise)" zu hören. Das große Finale bestreiten wie so oft bei derartigen Konzerten alle Künstler gemeinsam. Interpretiert wird "The Cornish Farewell Shanty". Dieser abwechslungsreiche Konzertmitschnitt ließ mein Herz bereits nach dem ersten Hördurchgang höher schlagen - an diesem Umstand hat sich bis heute nichts geändert.

    Tracklist

    1. John Barleycorn
    2. Whitehaven
    3. Lowlands
    4. Country Life
    5. Fuse
    6. Ten Thousand Miles / Hungarian March
    7. The New Jerusalem
    8. When That Helicopter Comes
    9. The House Carpenter
    10. The Cuckoo's Nest
    11. We Shall Come Home
    12. Love Will Tear Us Apart
    13. Factory Girl
    14. Country Life (I Like to Rise)
    15. The Cornish Farewell Shanty

    Bewertung: 9,5/10

  • Thomas Dolby - A Map Of The Floating City (Download, HiRes)

    Mit dem Album "A Map Of The Floating City" meldet sich Thomas Dolby nach knapp 20 Jahren wieder mit einem Soloalbum zurück. Ich muß gleich vorweg sagen, daß ich zu dem Künstler noch nie einen speziellen Bezug hatte - selbst die oft erwähnten Hits aus den 80-igern sind mir im Endeffekt unbekannt. Das im Oktober 2011 erschienene (Konzept)Album ist eine erfreulich abwechslungsreiche Angelegenheit. Dolby vermischt verschiedenste Stilelemente aus Pop, Rock, Folk, Country, Electronica und Jazz, vermeidet es dabei aber auf geschickte Art und Weise, daß einzelne Songs in bestimmte Schubladen gesteckt werden können. Ein Grund dafür ist ganz bestimmt der massive Einsatz von Gastmusikern wie Regina Spektor, Imogen Heap, Natalie MacMaster, Eddi Reader und Mark Knopfler. Nach dem kraftvollen Opener "Nothing New Under The Sun" und dem unterdurchschnittlichen Song "Spice Train", kommt das Album erst richtig in Schwung. Nach dem düsteren und unheimlichen "Evil Twin Brother" folgen mit "A Jealous Thing Called Love" und "Road To Reno" zwei Highlights des Longplayers. Mit "The Toad Lickers" präsentiert Thomas Dolby gemeinsam mit der Sängerin Imogen Heap eine moderne Country Nummer, die sich schnell als flotter Ohrwurm entpuppt. "17 Hills" gehört zu den entspannteren Stücken des Albums - die großartige Zusammenarbeit mit Mark Knopfler gehört ganz klar zu den Höhepunkten und beendet den Folk/Country/Roots/Americana-inspirierten Teil des Albums. Der traurig anmutenden Ballade "Love Is A Loaded Pistol" folgt das mystische "Oceanea", das durch die wunderschönen Vocals von Eddi Reader besticht. Mit dem wunderschönen "Simone" darf man die letzten Minuten des tollen Albums noch geniessen. Den endgültigen Abschluß macht der emotionale Song "To The Lifeboats". Thomas Dolby überrascht mit viel Kreativität und jeder Menge toller Musik. Klare Kaufempfehlung.

    Tracklist

    1. Nothing New Under The Sun
    2. Spice Train
    3. Evil Twin Brother
    4. A Jealous Thing Called Love
    5. Road To Reno
    6. The Toad Lickers
    7. 17 Hills
    8. Love Is A Loaded Pistol
    9. Oceanea
    10. Simone
    11. To The Lifeboats

    Bewertung: 8,5/10

  • Various Artists - Closer To The Music Volume 4 (Download, HiRes)

    Der deutsche Label Stockfisch Records ist seit Jahren weit über die deutsche Grenzen für seine besonders hochwertigen Studioproduktionen und Veröffentlichungen bekannt. Bis jetzt wurden Compilations der "Closer To The Music" Reihe ausschließlich auf SACD veröffentlicht - seit kurzem kann man den musikalischen Hochgenuß auch als Download erwerben. Auf "Volume 4" findet man ausgesuchte Tracks von Allan Taylor, Paul Stephenson, David Munyon, Michael Schlierf, Ralf Illenberger, Zebra Sommerwind, uvm. Gemäß dem Labelschwerpunkt sind die meisten Aufnahmen akkustischer Natur und in den Bereich Folk bzw. Singer-Songwriter einzuordnen. Meine persönlichen Favoriten sind Taylor's "Midnight Call", sowie die Nummern von Ralf Illenberger und Zebra Sommerwind.

    Tracklist

    1. Allan Taylor - Let The Music Flow
    2. Allan Taylor - Midnight Call
    3. McKinley Black - My Diamond Mine
    4. McKinley Black - All I Need
    5. Paul Stephenson - Rainy Day Man
    6. Paul Stephenson - Back Where You Belong
    7. Eugene Ruffolo - Baby It’s Cold Outside
    8. David Munyon - I Want Your Love
    9. David Munyon - Hollywood Town
    10. Paul O’Brien & Uli Kringler Trio - Madrona
    11. Paul O’Brien - Without A Trace
    12. Katja Werker - Über sieben Brücken musst du gehen
    13. Zebra Sommerwind - Es saß ein klein wild Vögelein
    14. Michael Schlierf - Hickory (The Southern Caress)
    15. Ralf Illenberger - Light Wave
    16. Ralf Illenberger - Falling Down
    17. Blue Chamber Quartet - Chrildren’s Song No. 16
    18. Blue Chamber Quartet - Chrildren’s Song No. 6

    Bewertung: 9,5/10

  • The Aliens - Luna (Download)

    Die schottische Band The Aliens besteht zu einem Großteil aus Mitgliedern der 2004 aufgelösten Beta Band - unter anderem auch Mastermind Gordon Anderson. Das zweite Album der Band trägt den Namen "Luna" und ist 2008 auf dem Label Pet Rock Records erschienen. Die 13 Songs gehen gut ins Ohr und sind eine schräge Mischung aus Psychedelic Pop und Rock. Die Tracks "Bobby's Song" und "Billy Jack" überzeugen mit abwechslungsreichen Arrangements und einer Spielzeit von über 10 Minuten. Dazwischen gibt es kleine Lückenfüller wie "Amen" oder "Smoggy Bog". Entspannte Songs wie "Theramin", "Dove Returning" oder "Daffodils" bieten willkommene Ruhepausen und runden das Spektrum nach unten ab. Mit "Everyone" und "Sunlamp Show" liefern die Aliens sogar poppig, schönen Harmoniegesang, der sich nicht vor berühmten Vorbildern der Vergangenheit verstecken muß. Die rockige Nummer "Magic Man" war die einzige Singleauskoppelung des Albums und zählt zweifelsohne zu den Highlights des Albums. Mit "Boats" erzeugen die Schotten eine trippige Atmosphäre, die mich ein wenig an die ausgefeilteren Songs von The Verve erinnert. "Blue Mantle" ist ein würdiger Abschluß für ein großartiges Album.

    Tracklist

    1. Bobby’s Song
    2. Amen
    3. Theremin
    4. Everyone
    5. Magic Man
    6. Billy Jack
    7. Luna
    8. Dove Returning
    9. Sunlamp Show
    10. Smoggy Bog
    11. Daffodils
    12. Boats
    13. Blue Mantle

    Bewertung: 9,5/10

  • Indigenous - Things We Do (Download)

    Indigenous ist das Projekt der beiden Brüder Mato Nanji und Pte. Gemeinsam mit Schwester und Cousin spielten die vier 1998 das später preisgekrönte Debutalbum "Things We Do" ein. Inspiriert von Künstlern wie Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix und Carlos Santana liefern die Musiker, die damals in den frühen 20-igern waren, ein tolles Album ab. Neben der markanten Stimme und dem guten Gitarrespiel verleiht speziell die Abwechslung dem Album eine besondere Note. Neben den ganz klassischen, schweißtreibenden Blues-Rock Krachern ("Blues In The Morning", "What's Going On"), findet man auch etliche ruhigere Nummern ("Things We Do", "Bring Back That Day", "Nothing I Can Do") auf dem Longplayer. Jeder mit einer ernstzunehmenden Tendenz in Richtung Rock und/oder Blues-Rock sollte "Things We Do" einmal probehören. Das Album ist auf dem Label Pachyderm Records erschienen.

    Tracklist

    1. Things We Do
    2. Got To Tell You
    3. Now That You're Gone
    4. Blues This Morning
    5. Bring Back That Day
    6. Nothing I Can Do
    7. Begin To Wonder
    8. How Far
    9. What's Goin' On
    10. Don't Take Your Time
    11. Holdin' Out
    12. Another Yesterday

    Bewertung: 8/10

  • Various Artists - Star Gazing (3xLP)

    Auf dem amerikanischen Label Guidance Recordings erschien 2003 der Sampler Star Gazing. Die abwechslungsreichen 13 Tracks sind im weitesten aller Sinne in die Kategorien Electronica, Downtempo oder Electro-Pop einzuordnen. Einige dieser Songs haben mich über die letzten Jahre begleitet bzw. erfreuen mein Ohr noch immer in regelmäßigen Abständen. Zu meinen persönlichen Highlights zählen Handpolished's "One Day Trip In An Elevator", Lali Puna's "Fast Forward", "Breathless" von den Funky Lowlives, sowie "Chicago, Detroit, L.A." der britischen Band Zoot Woman. Die mit Abstand eindringlichste Nummer steuern allerdings die Alpinestars mit "77 Sunset Trip" bei - ein Track, der bereits auf dem im Jahr 2000 erschienen Album "B.A.S.I.C." zu finden war.

    Tracklist

    1. G.D. Luxxe & Solvent – Quiet Life
    2. Maximilian Hecker – Infinite Love Song
    3. Ladytron – Play Girl
    4. Blue States – Your Girl
    5. Soviet – Candy Girl
    6. Hand Polished – One Day Trip In An Elevator
    7. The Funky Lowlives – Breathless
    8. Flunk – Blue Monday
    9. Telepopmusik – Love Can Damage Your Health (Bogue & Thomas Winter Remix)
    10. Alpinestars – 77 Sunset Trip
    11. Schneider TM – Frogtoise
    12. Zoot Woman – Chicago, Detroit, L.A.
    13. Lali Puna – Fast Forward

    Bewertung: 7,5/10

  • Leo Abrahams - The Grape And The Grain (Download)

    Der englische Multiinstrumentalist und Komponist Leo Abrahams kann bereits jetzt auf eine abwechslungsreiche Karriere zurückblicken. Er arbeitete bereits mit Größen wie Brian Eno, Annie Lennox, Marianne Faithfull und Immogen Heap und ist auch als Solokünstler angesehen. Auf dem 2008 produzierten Album "The Grape And The Grain" widmet er sich traditionellen, englischen Melodien. Die Titel wurden von Abrahams mehrheitlich mit Gitarre eingespielt und in einen sehr ruhigen und entspannten Kontext gestellt. Die akustische Ambient CD funktioniert sowohl als bewusstes Hörerlebnis, als auch als entspannte Hintergrundmusik und wurde auf dem Label Just Music veröffentlicht.

    Tracklist

    1. Masquerade
    2. Come The Morning
    3. From Here
    4. Spring Snow
    5. Blind
    6. The Grape & The Grain
    7. New Wine
    8. Ends Meet
    9. A Ghost On Every Corner
    10. The Northern Jane
    11. Daughter of Persuasion

    Bewertung: 8/10

  • Various - Wonder Boys OST (CD)

    Der Soundtrack zu Curtis Hansons großartigem Film "Wonder Boys" ist voll mit wunderschöner Musik. Auffällige ist die Vielzahl an Bob Dylan Songs, die auf der CD zu finden sind - der Track "Things Have Changed" wurde von Dylan eigens für den Film geschrieben. Neben Neil Young (mit und ohne Buffalo Springfield) gibt es Lieder von Little Willie John, Tom Rush, Tim Hardin, Clarence Carte, dem großartigen Leonhard Cohen, John Lennon und Van Morrison zu hören. Das Spektrum der Songs reicht von "eher ruhig" bis "gemütlich rockend". Diese CD kann ich - wie auch den Film - uneingeschränkt empfehlen.

    Tracklist

    1. Bob Dylan - Things Have Changed
    2. Buffalo Springfield - A Child's Claim to Fame
    3. Tom Rush - No Regrets
    4. Neil Young - Old Man
    5. Bob Dylan - Shooting Star
    6. Tim Hardin - Reason to Believe
    7. Little Willie John - Need Your Love So Bad
    8. Bob Dylan - Not Dark Yet
    9. Clarence Carter - Slip Away
    10. Leonard Cohen - Waiting for the Miracle
    11. Bob Dylan - Buckets of Rain
    12. John Lennon - Watching the Wheels
    13. Van Morrison - Philosophers Stone

    Bewertung: 8,5/10

  • The Voice Squad - Many's The Foolish Youth (CD)

    The Voice Squad besteht aus Gerry Cullen, Phil Callery und Fran McPhail. Die drei Iren haben in den letzten zwanzig Jahren drei CDs veröffentlicht. "Many's The Foolish Youth" ist das 1987 erschienene Debutalbum. Alle elf Stücke - großteils irisches Liedmaterial - werden ohne jegliche Instrumentierung vorgetragen. The Voice Squad verschmelzen die irische Gesangstradition mit dem eigentlich in England beheimateten, mehrstimmigen Harmoniegesang und erschaffen auf einzigartige Weise ein großartiges Hörerlebnis. Ein heißer Tipp für Freunde traditioneller Klänge.

    Tracklist

    1. When a Man's in Love
    2. Bonny Irish Maid
    3. Willie Taylor
    4. Banks of the Bann
    5. Holly She Bears a Berry
    6. Parting Glass
    7. Kilmore Carol
    8. Annan Waters
    9. Shepherds Arise
    10. Ode to Autumn
    11. Oh Good Ale

    Bewertung: 8/10

  • Oysterband - Holy Bandits (CD)

    1993 wurde das Album "Holy Bandits" veröffentlicht. In dieser Zeit lernte ich die Oysterband kennen und die ersten Konzerte bestanden zu einem Großteil aus Liedern dieses Longplayers. Der Opener "When I'm Up..." gehört zweifelsfrei zu den bekanntesten Liedern der Band und zählt wie "The Road To Santiago", "A Fire Is Burning" und "Blood Wedding" zu den rockigsten Nummern, die die Oysterband je eingespielt haben. Mit dem tanzbaren Gute-Laune Song "Here's To You" brachten die vier Herrschaften schon so manchen Club zum Beben. Etwas ruhigere Lieder wie "I Look For You", das wunderschöne "We Shall Come Home" und "Moving On" sind ein schöner Kontrast zu den sehr dominanten, rockigen Elementen der CD. Eines meiner persönlichen Lieblingslieder der Oysters ist allerdings die Interpretation des Traditionals "Rambling Irishman". "Holy Bandits" ist gemeinsam mit den Alben "Deserters" und "The Shouting End Of Life" der Höhepunkt der Roots-Rock Phase der Oysterband. Ein Klassiker für alle Fans und das perfekte Einsteigeralbum, wenn man sich mit dieser großartigen Band beschäftigen möchte.

    Tracklist

    1. When I'm Up I Can't Get Down
    2. The Road To Santiago
    3. I Look For You
    4. Gone West
    5. We Shall Come Home
    6. Cry, Cry
    7. Here's To You
    8. Moving On
    9. Rambling Irishman
    10. A Fire Is Burning
    11. Blood Wedding

    Bewertung: 10/10

  • Oysterband - Little Rock To Leipzig (CD)

    1990 veröffentlichte die Oysterband (damals noch Oyster Band geschrieben) das vierte offzielle Album mit dem Titel "Little Rock To Leipzig". Der Longplayer besteht aus fünf Studiotracks und fünf Liveaufnahmnen. Bis auf das Instrumental "Galopede" sind die im Studio aufgenommen Lieder typisch für den frühen Sound der Band, der im Vergleich zu den späteren Alben auf manchen sehr "dünn" wirken mag. Das Album enthält eine Version von "Oxford Girl", die deutlich von jener auf "Wide Blue Yonder" abweicht. Darüberhinaus zählt "Too Late Now" zu meinen persönlichen Favoriten. Die Liveaufnahmen sind sehr interessant und abwechslungsreich. Die Traditionals "Red Barn Stomp" und das Medley "Johnny Mickey Barry's Salmon Tails Down The Water - Dance / The Cornish Six Hand Reel" sind bis heute in irgendeiner Variation bei Konzerten der Oysters zu hören. Die etwas hektisch vorgetragene A-Capella Darbietung "Coal Not Dole", die es später auch auf das Best-Of Album "Trawler" geschafft hat folgt einer fantastisch adaptierten Variante von "I Fought The Law" - einem bekannten Klassiker der Crickets. Der Track "New York Girls" rundet den Teil des Albums ab. "Little Rock To Leipzig" ist sicherlich nicht das beste Album der Oysterband, zeigt aber eindrucksvoll deren Vielseitigkeit auf - speziell die unglaublichen Qualitäten als Liveband wurden damals erstmals auf Tonträger festgehalten.

    Tracklist

    1. Jail Song Two
    2. The Oxford Girl
    3. Gonna Do What I Have To Do
    4. Too Late Now
    5. Galopede
    6. Red Barn Stomp
    7. I Fought The Law
    8. Coal Not Dole
    9. New York Girls
    10. Johnny Mickey Barry's Salmon Tails Down The Water - Dance / The Cornish Six Hand Reel

    Bewertung: 8/10

  • The Saw Doctors - The Cure (CD)

    Als The Saw Doctors 1991 mit dem Album "If This Is Rock and Roll, I Want My Old Job Back" durchstarteten, legten sie den Grundstein zu einer interessanten und bewegten Karriere. Die ersten vier Alben der Band befinden sich bereits länger in meiner Sammlung. Nach fünfjähriger Pause veröffentlichten die Herrschaften aus Galway nun das sechste Studioalben namens "The Cure". Ein wenig bedrückt mußte ich zur Kenntnis nehmen, daß der Sound der Iren nach knapp 20 Jahren ein wenig ruhiger wurde und die Folk-Einflüsse nicht mehr so deutlich wahrzunehmen sind. Ob das an daran liegt, daß 11 der 12 Songs selbst geschrieben sind, kann ich nicht beurteilen. Übrig bleibt ein leicht überdurchschnittliches Folk-Pop Album ohne besondere Highlights.

    Tracklist

    1. Out For A Smoke
    2. Last Summer In New York
    3. Addicted
    4. Stars Over Cloughanover
    5. If Only
    6. Wisdom of Youth
    7. Vulnerable
    8. Me Without You
    9. Going Home
    10. Your Guitar
    11. Funny World
    12. I'll Say Goodnight

    Bewertung: 6/10

  • Great Big Sea - Great Big Sea (CD)

    Das Debutalbum von Great Big Sea stammt ursprünglich aus dem Jahr 1993 und wurde 2004 von Warner neu veröffentlicht. Mein erster Kontakt mit der aus Neufundland stammenden Band waren die '95 und '97 erschienenen LPs "Play" und "Up" ein leider abgesagter Auftritt im Vorprogramm der Oysterband. Das Debut ist den beiden angesprochenen Alben sehr ähnlich und konnte mich daher auch umgehend begeistern. Mehrstimmiger Gesang, schöne Balladen und Variationen verschiedenster traditioneller Melodien ergeben ein sehr anspruchsvolles Erstlingswerk. Meine Lieblingstracks sind "Fisherman's Lament", "Gone By The Board", "I'se The B'y" und "Excursion Around The Bay".

    Tracklist

    1. Great Big Sea/Gone By the Board
    2. Someday Soon
    3. What Are You At?
    4. The Fisherman's Lament
    5. I'se The B'y
    6. Drunken Sailor
    7. Irish Paddy/Festival Reel/ Roger's Reel
    8. Time Brings
    9. Jigs: Eavesdropper's/Both Meat & Drink/Off We Go
    10. Berry Picking Time

    Bewertung: 8/10

  • Various Artists - Folk'n'Hell (CD)

    Auf dem EMI Sublabel Hemisphere ist 1996 der großartige Sampler "Folk'n'Hell" erschienen. Mit 13 Jahren Verspätung halte ich diese CD nun endlich in Händen. Bands wie Burach, Rock, Salt & Nails und Iron Horse haben wir seinerzeit bereits für uns entdeckt, doch diese CD bietet noch viel mehr. Rockige, energiegeladene und innovative Arrangements zeichnen die hier präsentierten Tracks aus und bieten einen großartigen Einblick in die moderene Folkszene Schottlands. Für alle die auf der Suche nach interessanten Künstlern und/oder Bands sind, ist diese Compilation eine 100%-ige Kaufempfehlung.

    Tracklist

    1. Jim Sutherland - Flick It up and Catch It
    2. Burach - Half Way Round/Walking the Line
    3. Bongshang - If and When
    4. Shooglenifty - The Pipe Tunes
    5. Paul Mounsey - Passing Away
    6. Colour Of Memory - Sun Fire Majestic
    7. Coelberg - Jolly Beggar/The Man in Black
    8. Seelyhoo - Superwasp/Along the Coast of Norway/Neckbuster
    9. Dogue MacLean - All Together
    10. Fergus MacKenzie - By the Right
    11. Humpff Family - Beaujolais Nouveau
    12. Rock, Salt & Nails - Grandmother's Eyes
    13. Poozies - Hoagies/Porshe
    14. Iron Horse - Burning of Auchindoun/Turn Again
    15. Tannas - O Ho Na Ribweannan/Sean Triubhas/Faca Tu Saor an T-Sabhaidh
    16. Khartoum Heroes - Bitter Honey
    17. Old Blind Dogs - Willie's Aul Trews/The Auld Reel 1/The Auld Reel 2

    Bewertung: 9/10

  • Oysterband - Alive And Acoustic (CD)

    Unglaubliche 11 Jahre ist es schon her, daß die Oysterband das fantastische Album "Alive And Acoustic" veröffentlichte, daß (soweit ich weiß) bis heute nur über den Oysterband Fanclub bestellbar ist. Die Oysters haben etliche Akustik-Konzerte mitgeschnitten und daraus eines der besten Compilations der Band zusammengestellt. Die 18 Tracks stammen aus den verschiedensten Schaffensphasen und zeigen eindrucksvoll, wie gut die Oysterband Instrumente und Stimmen arrangieren können. Ein besonderes Highlight ist zum Abschluß die Acapella Version des Traditionals "The Old Triangle", das ich mit einigen Freunden bei einem Konzert in Innsbruck einmal live hören durfte.

    Tracklist

    1. Sail On By
    2. Voices
    3. Be My Luck
    4. The Oxford Girl
    5. Native Son
    6. This Year, Next Year
    7. Reels: McMahon's / The Sailor's Bonnet (Trad. Arr. Oysterband)
    8. I Look For You
    9. Blood-Red Roses
    10. The Story
    11. Moving On
    12. Milford Haven
    13. Molly Bond
    14. A Fire Is Burning
    15. Polkas: Scartaglen / Johnny Leary's / The Humours Of Ballydesmond (Trad. Arr. Oysterband)
    16. All That Way For This
    17. I Once Loved A Lass
    18. The Old Triangle

    Bewertung: 10/10

  • Oysterband - The Oxford Girl And Other Stories (CD)

    Die Oysterband feierte im Jahr 2008 ihr 30-jähriges Bandjubiläum. Zu diesem Anlaß veröffentlichte die Band eine Studio CD mit dem Titel "The Oxford Girl And Other Stories", auf dem altes und neues Material neu aufgenommen wurde. Die Neuinterpretationen der Songs sind akkustisch und größtenteils auch sehr gut gelungen. Lediglich mit den neuen Versionen von "When I'm Up..." und "The Soul's Electric" kann ich mich nicht 100%-ig anfreunden. Die Lieder stammen aus den unterschiedlichsten Epochen der Band. Die CD ist sicherlich eher für Fans der Oysterband gedacht - Neueinsteigern würde ich andere Alben zum Kennenlernen empfehlen. Die CD wird hauptsächlich bei Konzerten der Oysterband, oder über den offiziellen Fanclub vertrieben. Bei einem großen Onlinehändler habe ich die CD auch schon gesichtet - allerdings zu einem ziemlich unverschämten Preis. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf das nächste Album der Oysters...

    Tracklist

    1. The Early Days Of A Better Nation
    2. When I'm Up I Can't Get Down
    3. By Northern Light
    4. Blood-Red Roses
    5. The Soul's Electric
    6. The Oxford Girl
    7. Little Brother
    8. What Wondrous Love Is This?
    9. Angels Of The River
    10. After Rain
    11. Shouting About Jerusalem
    12. The Lakes Of Cool Flynn
    13. The False Knight On The Road
    14. Put Out The Lights

    Bewertung: 9/10

  • Simon & Garfunkel - Sound Of Silence (CD)

    Das Ende 1966 veröffentlichte Werk ist Simon & Garfunkels drittes Studioalbum und knüpft in meiner Wahrnehmung unmittelbar an das grandiose Album "Sound Of Silence" an, das Anfang des gleichen Jahres erschien. Die innovative Bearbeitung des Traditionals "Scarborough Fair" und das wunderschöne "Homeward Bound" gehören berechtigterweise zu den populärsten Stücken des Duos. Darüberhinaus zählen Songs wie "The Dangling Conversation" und "For Emily, Whenever I May Find Her" zu den schönsten Liedern des Albums. Die beiden Ausnahmekünstler zeigen sich mit "The Big Bright Green Pleasure Machine" und "A Simple Desultory Philippic..." erfrischenderweise auch einmal von der rockigen Seite. Der Rest des Albums bietet viel Abwechslung und jede Menge großartiger Musik - ein Muß für Fans von Simon & Garfunkel und Freunde der Folk-Pop/Folk-Rock Ära.

    Tracklist

    1. Scarborough Fair/Canticle
    2. Patterns
    3. Cloudy
    4. Homeward Bound
    5. The Big Bright Green Pleasure Machine
    6. The 59th Street Bridge Song (Feelin' Groovy)
    7. The Dangling Conversation
    8. Flowers Never Bend With The Rainfall
    9. A Simple Desultory Philippic (or How I Was Robert McNamara'd Into Submission)
    10. For Emily, Whenever I May Find Her
    11. A Poem on the Underground Wall
    12. 7 O'Clock News/Silent Night

      Bonus

    13. Patterns (Demo)
    14. A Poem on the Underground Wall (Demo)

    Bewertung: 10/10

  • Jethro Tull - Songs From The Wood (CD)

    Jethro Tull's Album "Songs From The Wood" erschien 1976 und gilt als das erste von drei reinrassigen Folk-Rock Alben (Songs From The Wood, Heavy Horses & Stormwatch) der Band. Auf der 2003 neu veröffentlichten CD sind als Bonusmaterial zusätzlich der rockige Track "Beltane" und eine Liveaufnahme von "Velvet Green" enthalten. Das gesamte Album hinterließ bei mir schon beim ersten Durchlauf einen sehr guten Gesamteindruck. Das liegt an einerseits an den interessanten, aber nicht zu komplexen Arrangements und andererseits an der Stimme von Ian Anderson, die zu dieser Musik perfekt paßt. Meine Favoriten sind "The Whistler", "Velvet Green", "Jack-In-The-Green", "Cup Of Wonder" und "Beltane". Wer also mit dem durchaus als dominant zu bezeichnenden Flötenspiel zurecht kommt und Folk-Rock mag, wird mit diesem Album seine helle Freude haben.

    Tracklist

    1. Songs From The Wood
    2. Jack-In-The-Green
    3. Cup Of Wonder
    4. Hunting Girl
    5. Ring Out, Solstice Bells
    6. Velvet Green
    7. The Whistler
    8. Pibroch (Cap In Hand)
    9. Fire At Midnight

      Bonus

    10. Beltane
    11. Velvet Green (Live)

    Bewertung: 8/10

  • Simon & Garfunkel - Sound Of Silence (CD)

    Das Anfang 1966 veröffentlichte Album war für mich voller positiver Überraschungen. Simon & Garfunkel verwenden auf diesem Longplayer ein breiteres Spektrum an Instrumenten und setzen damit bei einigen Nummern rockigere Akzente. Neben dem hinlänglich bekannten "The Sound Of Silence" finden sich auf der CD aber auch zahlreiche Songs, die mir bis vor kurzem nicht zu Gehör kamen. Zu meinen Favoriten zählen "Leaves That Are Green", das großartige "Blessed" und "A Most Peculiar Man". Für mich erwähnenswert sind natürlich auch "I Am A Rock" und "Kathy's Song", sowie das Instrumental "Anji", ein Cover des Folk-Blues Stückes von Davey Graham. Auf der 2001 veröffentlichten CD findet man auch Arrangements der traditionellen Stücke "Barbriallen", "Rose Of Aberdeen" und "Roving Gambler", sowie ein Cover des Songs "Blues Run The Game" von Jackson C. Frank.

    Tracklist

    1. The Sound Of Silence
    2. Leaves That Are Green
    3. Blessed
    4. Kathy's Song
    5. Somewhere They Can't Find Me
    6. Anji
    7. Richard Cory
    8. A Most Peculiar Man
    9. April Come She Will
    10. We've Got A Groovy Thing Goin'
    11. I Am A Rock

      Bonus

    12. Blues Run The Game
    13. Barbriallen
    14. Rose Of Aberdeen
    15. Roving Gambler

    Bewertung: 10/10

  • Simon & Garfunkel - Wednesday Moring 3am (CD)

    Das 1964 veröffentlichte Debutalbum des amerikanischen Duos Simon & Garfunkel ist erst kürzlich in mein Wahrnehmungsfeld eingedrungen. Die neu aufgelegte CD enthält die 12 Originalsongs des Albums und drei bisher unveröffentlichte Bonustracks. Neben etlicher Kompositionen von Paul Simon, wurden auch zahlreiche Coverversionen eingespielt - darunter Bob Dylan's "The Times They Are A-Changin'", Ed McCurdy's "Last Night I Had The Strangest Dream", "The Sun Is Burning" von der Ian Campell Group und "You Can Tell The World" von Folklegende Bob Gibson. Interessant ist auch, daß bereits auf diesem Album eine akustische Version des späteren Hits "The Sound Of Silence" zu hören war. Traditionals wie "Peggy-O" und "Go Tell It On The Mountain" runden das Album ab. Neben sämtlichen Coverversionen zählen "Bleecker Street" und "Sparrow" zu meinen Lieblingssongs dieser CD.

    Tracklist

    1. You Can Tell The World
    2. Last Night I Had The Strangest Dream
    3. Bleecker Street
    4. Sparrow
    5. Benedictus
    6. The Sound Of Silence
    7. He Was My Brother
    8. Peggy-O
    9. Go Tell It On The Mountain
    10. The Sun Is Burning
    11. The Times They Are A-Changin'
    12. Wednesday Morning, 3 A.M.

      Bonus

    13. Bleecker Street (Demo)
    14. He Was My Brother (Alternate Take 1)
    15. The Sun Is Burning (Alternate Take 12)

    Bewertung: 9/10

  • The Byrds - Turn! Turn! Turn! (CD)

    Im Dezember 1965 erschien das zweite Album der Byrds mit dem Titel "Turn! Turn! Turn!". Der Longplayer ist eine konsequente Fortsetzung ihres Erstlings und wird von den harmonischen, mehrstimmigen Gesängen von Crosby, Clarke und McGuinn dominiert. Mit "Lay Down Your Weary Tune", "The Times They Are A-Changing'" und "It's All Over Now, Baby Blue" finden sich auf der neu aufgelegten CD gleich drei hochwertige Bob Dylan Interpretationen, wobei zwei davon auch schon auf dem ursprünglichen Album zu finden waren. Der auf Bibelversen basierende Titelsong stammt von Folk-Legende Pete Seeger und zählt wohl zu den bekanntesten Hits der Byrds. Darüberhinaus begeistert mich die Adaption des Folk Songs "He Was A Friend Of Mine", der kurz nach der Ermordung John F. Kennedys aufgenommen wurde. "Turn! Turn! Turn!" ist ein großartiges Album und und für Liebhaber von "Mr. Tambourine Man" eine uneingeschränkte Empfehlung.

    Tracklist

    1. Turn! Turn! Turn! (To Everything There Is A Season)
    2. It Won't Be Wrong
    3. Set You Free This Time
    4. Lay Down Your Weary Tune
    5. He Was A Friend Of Mine
    6. The World Turns All Around Her
    7. Satisfied Mind
    8. If You're Gone
    9. The Times They Are A-Changin'
    10. Wait And See
    11. Oh! Susannah

      Bonus

    12. The Day Walk (Never Before)
    13. She Don’t Care About Time
    14. The Times They Are A-Changin’ (Alternative Version)
    15. It’s All Over Now, Baby Blue
    16. She Don’t Care About Time (Alternative Version)
    17. The World Turns All Around Her (Alternative Version)
    18. Stranger in a Strange Land (Instrumental)

    Bewertung: 10/10

  • The Byrds - Fifth Dimension (CD)

    Nach zwei erfolgreichen Alben veröffentlichten The Byrds 1966 ihr drittes Studioalbum mit dem Namen "Fifth Dimension". Die Byrds lösten sich teilweise sehr deutlich von ihren Folk Wurzeln und verbanden ihren typischen Sound mit psychedelischen Elementen. Neben dem Titelsong "5D" und dem bekannten "Mr. Spaceman" zählen auf der auf der CD unter anderem die Tracks "Eight Miles High", "I Come And Stand At Every Door", "Captain Soul" und "I See You" zu meinen Favoriten. Mit "John Riley" und "Wild Mountain Thyme" bearbeitet die Bands aber auch tradionelleres Folk Material. Besonders erwähnenswert ist hier die dezente Orchestrierung im Hintergrund.

    Tracklist

    1. 5D (Fifth Dimension)
    2. Wild Mountain Thyme
    3. Mr. Spaceman
    4. I See You
    5. What's Happening?
    6. I Come And Stand At Every Door
    7. Eight Miles High
    8. Hey Joe (Where You Gonna Go)
    9. Captain Soul
    10. John Riley
    11. 2-4-2 Fox Trot (The Lear Jet Song)

      Bonus

    12. Why (Single Version)
    13. I Know My Rider (I Know You Rider)
    14. Psychodrama City
    15. Eight Miles High (Alternate/RCA Studios version)
    16. Why (alternate/RCA Studios version)
    17. John Riley (instrumental version 1)

    Bewertung: 9/10

  • Crosby, Stills, Nash & Young - Deja Vu (CD)

    1970 erschien das zweite Studioalbum von Crosby, Stills, Nash & Young, bei dem auch Neil Young zum ersten Mal mit an Bord war. Das Album stützt sich im wesentlichen auf die gleichen musikalischen Eckpfeiler wie das Debutalbum und wartet mit wunderbaren Harmoniegesängen und fantastischem Folk-Rock auf. Für Frieden und Toleranz - gegen den Krieg - diese Botschaften sind auf diesem Album ganz laut zu vernehmen. Neben Neil Youngs "Helpless" findet man auch Klassiker wie "Teach Your Children", "4 + 20", "Woodstock" und den Titelsong "Deja Vu" auf dem Longplayer. Gemeinsam mit dem ersten Album, gehört Deja Vu zweifelsfrei zu den Highlights des Trios/Quartetts.

    Tracklist

    1. Carry On
    2. Teach Your Children
    3. Almost Cut My Hair
    4. Helpless
    5. Woodstock
    6. Deja Vu
    7. Our House
    8. 4 + 20
    9. Country Girl: Whiskey Boot Hill/Down, Down, Down/Country Girl (I Think You're Pretty)
    10. Everybody I Love You

    Bewertung: 9/10

    Reviewdatum: 3. Juni 2009
    Produktionsjahr: 1970

  • Stained Glass - Crazy Horse Roads (CD)

    Das Trio Stained Glass wurde 1966 in San Jose (Kalifornien) gegründet und veröffentlichte zwei Alben und etliche Singles. Mangels kommerziellem Erfolg löste sich die Band aber 69 wieder auf. Das Album "Crazy Horse Roads" war der erste Longplayer der Band und enthält einige wohlklingende Tracks, in denen Elemente aus Rock, Pop, Folk und Country verschmolzen wurden. Auf dieser CD finden sich neben den 11 Tracks der LP auch 9 Bonus Tracks - unter anderem der Beatles Cover "If I Needed Someone" und die Single "My Buddy Sin", die unter anderem auch auf einigen Compilations zu finden ist. Erwähnenswert ist auch die Nummer "Twiddle My Thumbs", die sich aufgrund der eigenwilligen Komposition sehr positiv vom Rest der Nummern abhebt. Freunde des San Francisco Sounds der späten 60-iger werden mit dieser CD aber durchaus Freude haben.

    Tracklist

    1. I Sing You Sing
    2. Finger Painting
    3. Soap and Turkey
    4. Twiddle My Thumbs
    5. Fahrenheit
    6. Nightcap
    7. Horse on Me
    8. Two Make One
    9. Light Down Below
    10. Piggy Back Ride and the Camel
    11. Doomsday

      Bonus

    12. If I Needed Someone
    13. How Do You Expect Me to Trust You?
    14. My Buddy Sin
    15. Vanity Fair
    16. We Got a Long Way to Go
    17. Corduroy Joy
    18. Scene in Between
    19. Mediocre Me
    20. Lady in Lace

    Bewertung: 7/10

  • Cream - Fresh Cream (CD)

    Das Debutalbum von Cream aus dem Jahre 1966 hat bei mir sehr schnell einen bleibenden Eindruck hinterlassen - viel schneller, als das bei "Disraeli Gears" der Fall war. Mit den kraftvollen Ohrwürmern "I Feel Free" und "N.S.U" beginnt das Album ganz stark. Es folgen zwei schöne, aber eher ruhigere Nummern, bevor mit "Sweet Wine" ein weiteres Highlight aus den Lautsprechen dröhnt. Generell ist anzumerken, daß viele der Tracks ganz stark vom Blues dominiert sind - ein Umstand, der unverständlicherweise von vielen Reviewern immer wieder negativ interpretiert wird. Für mich schlittert das Album nur knapp an der Bestnote vorbei. Cream haben ihren besonderen Platz in der Geschichte des Rock wahrlich verdient.

    Tracklist

    1. I Feel Free
    2. N.S.U.
    3. Sleepy Time Time
    4. Dreaming
    5. Sweet Wine
    6. Spoonful
    7. Cat's Squirrel
    8. Four Until Late
    9. Rollin' And Tumblin'
    10. I'm So Glad
    11. Toad

    Bewertung: 9/10

  • The Byrds - The Notorious Byrd Brothers (CD)

    1968 veröffentlichten The Byrds ihr fünftes Album. Während den Aufnahmen löste sich die Band allerdings fast auf. Im zweiten Halbjahr '67 verließen Gene Clarke und Michael Clarke aus unterschiedlichen Gründen die Band. David Crosby wurde gefeuert. Zurück blieben lediglich Roger McGuinn und Chris Hillman. Das Ergebnis kann sich aber dankenswerterweise hören lassen. Mit "The Notorious Byrd Brothers" liefern The Byrds meiner Meinung nach eines ihrer besten Alben ab und präsentieren sich sehr experimentell und - na sagen wir mal - trippig. Die Band entdeckte auf diesem Album den Moog Syntesizier für sich und arbeitet zusätzlich viel mit Effekten. Zu meinen Lieblingsnummern zählen "Goin' Back", "Draft Morning", "Wasn't Born To Follow", "Old John Roberston" und "Change Is Now".

    Tracklist

    1. Artificial Energy
    2. Goin' Back
    3. Natural Harmony
    4. Draft Morning
    5. Wasn't Born To Follow
    6. Get To You
    7. Change Is Now (Single Version)
    8. Old John Robertson
    9. Tribal Gathering
    10. Dolphin's Smile
    11. Space Odyssey

      Bonus

    12. Moog Raga (Instrumental)
    13. Bound To Fall (Instrumental)
    14. Triad
    15. Goin' Back
    16. Draft Morning (Alternate End)
    17. Universal Mind Decoder (Alternate Backing Track)

    Bewertung: 9/10

  • Heathen Foray - The Passage (CD)

    Heathen Foray ist eine ambitionierte Pagan-Metal Kombo aus dem Süden Österreichs, die mit dem Album "The Passage" ein beachtliches Erstlingswerk abliefert. Serviert werden zehn temporeiche und druckvolle Tracks, die das Herz jedes Viking/Pagan Metal Fans höher schlagen lassen. Besonders positiv fiel mir bereits beim ersten Durchlauf der CD das eingängige Gitarrenspiel auf. Gesanglich bietet Heathen Foray brachiale Kost, die allerdings sehr gut zu den besungenen Themen paßt. Meine Lieblingstracks sind "Fading Tree", "Winterking", "Wolkenbruch" und "Theatre Of Battle".


    Tracklist

    1. Fading Tree
    2. Northstar
    3. Winterking
    4. Fortress Of Faith
    5. Chants
    6. Dragon's Eyes
    7. Ancient Secrets
    8. Wolkenbruch
    9. Theatre of Battle
    10. Wilderness Lore

    Bewertung: 8/10

  • The Raconteurs - Broken Boy Soldiers (CD)

    The Raconteurs sind eine 2005 gegründete Rockband, die für alle Bandmitglieder ein Nebenprojekt darstellt. Das wohl bekannteste Mitglied ist Jack White von den White Stripes, dessen musikalischer Einfluß bei vielen Songs klar erkennbar ist. Die Zusammenarbeit mit dem Solokünstler Brendan Benson und zwei Musikern der Greenhornes macht das Album aber sehr abwechslungsreich. Ungeachtet dessen, mußte das 2006 erschienene Debutalbum "Broken Boy Soldiers" einige Male in den CD Player, bevor ich damit etwas anfangen konnte. Mittlerweile höre ich den Großteil der Nummern sehr gerne. Meine Lieblingstracks sind "Hands", Intimate Secretary", "Broken Boy Soldier", "Yellow Sun" und "Call It A Day".

    Tracklist

    1. Steady, As She Goes
    2. Hands
    3. Broken Boy Soldier
    4. Intimate Secretary
    5. Together
    6. Level
    7. Store Bought Bones
    8. Yellow Sun
    9. Call It A Day
    10. Blue Veins

    Bewertung: 8/10

  • Grateful Dead - Workingman's Dead (CD)

    Im Juni 1970 veröffentlichten Grateful Dead das erfolgreiche Album "Workingman's Dead". Im Gegensatz zu den Vorgängeralben, widmeten sich die Mannen rund um Jerry Garcia diesmal eher traditionellen Folk- und Bluesmelodien. Auf der 2003 neu aufgelegten CD befinden sich zusätzlich noch 8 Bonus Tracks, darunter auch etliche Live Versionen. Die insgesamt acht Originale sind technisch wunderschön umgesetzt und vermitteln leichtes, beschwingtes Folk-Rock Feeling. Zusätzlich finden sich auch einige Tracks für Blues-Freunde auf dem Longplayer wieder. Speziell die Blues-Rock Nummern wie "Black Peter" und "Easy Wind" sind in den Live-Versionen ganz großartig und mit über acht Minuten Spieldauer eine Freude für alle Fans von langen Gitarrenpassagen. Zu meinen persönlichen Highlights zählen "Dire Wolf", "New Speedway Boogie" und "Black Peter (Live)".

    Tracklist

    1. Uncle John's Band
    2. High Time
    3. Dire Wolf
    4. New Speedway Boogie
    5. Cumberland Blues
    6. Black Peter
    7. Easy Wind
    8. Casey Jones

      Bonus

    9. New Speedway Boogie (Alternate Mix)
    10. Dire Wolf (Live)
    11. Black Peter (Live)
    12. Easy Wind (Live)
    13. Cumberland Blues (Live)
    14. Mason's Children (Live)
    15. Uncle John's Band (Live)
    16. Radio Promo

    Bewertung: 8/10

  • Crosby, Stills & Nash - Crosby, Stills & Nash (CD)

    1969 veröffentlichten David Crosby, Stephen Stills und Graham Nash als CS&N ihr gleichnamiges Debutalbum. Alle drei Musiker hatten vorher bereits mit Bands wie The Byrds, Buffalo Springfield und The Hollies große Erfolge und gründeten CS&N als Folk-Band. Das gesamte Album wird von interessanten, teilweise mehrstimmigen Gesangspassagen und sehr hochwertigem Gitarrenspiel dominiert. Man findet Klassiker wie Suite: Judy Blue Eyes, Marrakesh Express und Guinnevere und Wooden Ships auf der CD, wobei letzteres gemeinsam mit Paul Kantner von Jefferson Airplane geschrieben wurde. Einige der Songs wurden bereits bei CS&Ns Auftritt in Woodstock gespielt - ein Gig der maßgeblich zur Bekanntheit der Band beitrug. Die CD ist großartig und wird Freunden von Folk- als auch Rockmusik viel Freude bereiten. Meine persönlichen Favoriten sind die Judy Blue Eyes Suite, You Don't Have To Cry und Helplessly Hoping.

    Tracklist

    1. Suite: Judy Blue Eyes
    2. Marrakesh Express
    3. Guinnevere
    4. You Don't Have To Cry
    5. Pre-Road Downs
    6. Wooden Ships
    7. Lady Of The Island
    8. Helplessly Hoping
    9. Long Time Gone
    10. 49 Bye-Byes

    Bewertung: 9/10

  • Cream - Disreali Gears (CD)

    Cream bestand aus Eric Clapton, Jack Bruce und Ginger Baker und wurde in der zweiten Hälfte der 60-iger Jahre bekannt. Das Album "Disreali Gears" aus dem Jahr 1967 war das zweite Studioalbum des Trios. Die drei Musiker begeistern auf diesem Longplayer mit einer kraftvollen Mischung aus Blues und Rock, wobei nicht nur der Platten-Cover auf die psychedelischen Einflüsse des Jahres 67 aufmerksam macht. Für mich war dies die erste, bewußte Begegnung mit Cream. Nach einigen Monaten des intensiven Kennenlernens kann ich nicht umhin, dieser CD die Höchstwertung zu verpassen. Bis auf die nicht ganz ernstzunehmende Neuvertonung des Traditionals "Mother's Lament" sind alle Tracks eigenständig und von wunderbarer Qualität - ganz speziell hat es mir "Blue Condition" angetan, daß sich im Laufe der Zeit zu meinem Lieblingstrack (falls man das auf so einer CD überhaupt sagen darf) gemausert hat.

    Tracklist

    1. Strange Brew
    2. Sunshine Of Your Love
    3. World Of Pain
    4. Dance The Night Away
    5. Blue Condition
    6. Tales Of Brave Ulysses
    7. Swlabr
    8. We're Going Wrong
    9. Outside Woman Blues
    10. Take It Back
    11. Mother's Lament

    Bewertung: 10/10

  • Jefferson Airplane - Surrealistic Pillow (CD)

    Jefferson Airplane wurde 1965 in San Francisco gegründet und gilt seit jeher als einer der bedeutendsten Vertreter des psychedelischen Sounds dieser Zeit. Anfang 1967 veröffentlichten Jefferson Airplane ihr zweites Album mit dem Titel "Surrealistic Pillow". Es war auch das erste Album, bei denen Grace Slick den Großteil der Vocals übernahm. Nachdem die vermutlich bekanntesten Songs "Somebody To Love" und "White Rabbit" auf diesem Album enthalten sind, eignete sich die CD meiner Meinung nach ideal zum Kennenlernen.... und ich war mehr als positiv überrascht. Die Fusion von (psychedelischem) Rock und Folk ist den Herrschaften großartig gelungen und ich muß gestehen, daß ich nachhaltig beeindruckt war. Jefferson Airplane schaffen vor allem mit ihren abwechslungsreichen Songs eine tolle Atmosphäre und machten schlagartig Lust auf mehr. Neben den elf Tracks des Albums finden sich auf der 2003 veröffentlichten CD Version auch noch 6 Bonus Tracks. Einziger Kritikpunkt ist die Tonqualität dieser CD. Auch im direkten Vergleich mit anderen Jefferson Airplane Aufnahmen, wirken bei dieser CD die Mitten und Höhen sehr schrill. Dieser Umstand ist auch der Grund für den Punkteabzug in der Bewertung.

    Tracklist

    1. She Has Funny Cars
    2. Somebody to Love
    3. My Best Friend
    4. Today
    5. Comin' Back to Me
    6. 3/5 of a Mile in 10 Seconds
    7. D.C.B.A. 25
    8. How Do You Feel
    9. Embryonic Journey
    10. White Rabbit
    11. Plastic Fantastic Lover

      Bonus

    12. In The Morning
    13. J.P.P. McStep B. Blues
    14. Go To Her
    15. Come Back Baby
    16. Somebody To Love (Mono Single-Version)
    17. White Rabbit (Mono Single-Version)

    Bewertung: 9/10

  • Dire Straits - Dire Straits (CD)

    1978 veröffentlichten die Dire Straits rund um Mastermind Mark Knopfler das Debutalbum "Dire Straits". Da ich bis jetzt nur oberflächlich mit der Band in Berührung kam, war die Entdeckung der Musik aus früheren Schaffensphasen besonders spannend. Das Album ist eine wunderbare und beschwingte Mischung aus Blues und Rock, daß mich dank Mark Knopflers Stimme und seinem erstklassingen Gitarrenspiel vom ersten bis zum letzten Song begeistert hat. Besonders angetan haben es mir "Down The Waterline", "Water Of Love", "Six Blade Knife", "Lions" und "Sultans Of Swing", wobei der letztgenannte Titel bekannterweise zum international anerkannten Rockklassiker geworden ist.

    Tracklist

    1. Down To The Waterline
    2. Water Of Love
    3. Setting Me Up
    4. Six Blade Knife
    5. Southbound Again
    6. Sultans Of Swing
    7. In the Gallery
    8. Wild West End
    9. Lions

    Bewertung: 9/10

  • Paul Simon - Shining Like A National Guitar (CD)

    Im Jahr 2000 veröffentlichte Paul Simon unter dem Titel "Shining Like A National Guitar" eine Zusammenstellung seiner bis dahin größten Hits. Die 19 Tracks sind ein schöner Querschnitt seiner Liedkunst und berücksichtigen Songs aus den unterschiedlichsten Schaffensphasen des amerikanischen Künstlers. Die CD ist unglaublich abwechslungreich und darüberhinaus ein guter Einstieg in die musikalische Welt des Paul Simon. Zu meinen persönlichen Lieblingsliedern zählen "Graceland", "50 Ways To Leave Your Lover", The Obvious Child", "The Boy In The Bubble", "Me And Julio By The Schoolyard", "Take Me To The Mardi Gras" und "Trailway Bus". Viele der Songs waren mir früher eindeutig zu ruhig - heute passen diese Lieder wunderbar zu mir.

    Tracklist

    1. Graceland
    2. You Can Call Me Al
    3. Mother And Child Reunion
    4. The Cool Cool River
    5. 50 Ways To Leave Your Lover
    6. The Obvious Child
    7. The Boy In The Bubble
    8. Rene And Georgette Magritte With Their Dog After War
    9. Late In The Evening
    10. Bernadette
    11. Slip Slidin' Away
    12. Take Me To The Mardi Gras
    13. Diamonds On The Soles Of Her Shoes
    14. Still Crazy After All These Years
    15. Kodachrome
    16. Loves Me Like A Rock
    17. Me And Julio By The Schoolyard
    18. Hearts And Bones
    19. Trailways Bus

    Bewertung: 10/10

  • Bathory - Blood Fire Death (CD)

    Hinter der Projekt Bathory stand im wesentlichen Thomas „Quorthon“ Forsberg, der leider im Jahr 2004 an Herzversagen verstarb. Mit den Meisterwerken "Twilight Of The Gods" und "Hammerheart" setzte Bathory Mitte der 90-iger zwei Meilensteine. Bathory gelten als wesentliche Wegbereiter des Black-/Viking- und Paganmetal. Das Album "Blood Fire Death" erschien 1988 - zwei Jahre vor "Hammerheart". Gleich vorweg muß man festhalten, daß diese Alben musikalisch kaum Gemeinsamkeiten haben. Nach dem stimmungsvollen Intro "Odens Ride Over Nordland" donnert als Kontrast danach "Fine Day To Die" aus den Boxen, das trotz brachialster Stilmittel zu den hörenswerteren Tracks dieses Albums zählt. Die nachfolgenden Nummern sind noch ein wenig schneller und härter, wobei sich Trash/Death- und Blackmetalelemente vermischen. "Dies Irae" klingt zwar ein wenig anders als die anderen Nummern, konnte mich aber auch nicht wirklich begeistern. Der Schlußpunkt wird mit dem Titeltrack "Blood Fire Death" gesetzt, daß sich ähnlich wie "Fine Day To Die" positiv vom Rest des Albums abhebt. Für Fans von brachialem Black/Trash/Deathmetal ist das Album sicher eine Empfehlung. Wer Material im epischen Stil von "Hammerheart" und "Twilight Of The Gods" sucht, sollte hier eher die Finger davon lassen.

    Tracklist

    1. Odens Ride Over Nordland
    2. Fine Day To Die
    3. Golden Walls Of Heaven
    4. Pace 'Till Death
    5. Holocaust
    6. For All Those Who Died
    7. Dies Irae
    8. Blood Fire Death

    Bewertung: 4/10